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Kesselanlagen mit Wirbelschichtfeuerung für Biomasse und Sonderbrennstoffe

Wirbelschichtkesselanlagen für Biomasse stellen eine technologische Weiterentwicklung der Rostkesselanlagen dar. Die höhere Flexibilität beim Einsatz von Brennstoffen in Bezug auf deren Heizwerte und die niedrigen erreichbaren Emissionswerte sind deutliche Vorteile der Wirbelschicht.

Brennstoff:
Waldhackgut, Rinde, Sägespäne, Landschaftspflegegut, biogene Reststoffe, Tor, Altholz, Sonderbrennstoffe

Leistungsspektrum:
+ Dampfparameter 20-80 t/h je Linie, 40-130 barü, 400-520 °C

Feuerungstechnik:
+ Stationäre, Kessel-integrierte Wirbelschicht mit offenem Düsenboden
+ Beschickung mittels Dosierschnecken und Brennstoffrutschen
+ Die Fluidisierung des Wirbelbettes erfolgt durch ein Gemisch von Verbrennungsluft und rezirkuliertem
   Rauchgas.
+ Sekundärluft und rezirkuliertes Rauchgas werden temperaturgeregelt in die Nachbrennkammer gestuft
   zugegeben. Die Verbrennungsluft wird nach Erfordernis des Brennstoffes vorgewärmt.
+ Zünd- und Stützbrenner sind über dem Freeboard angeordnet

Kesseltechnik:
+ Naturumlaufkessel mit temperaturoptimierter Nachbrennkammer, nachgeschalteten Strahlungs-
   und Konvektionszügen zur Aufnahme der konvektiven Heizflächen und nachgeschaltetem Economiser
+ Die Heißdampftemperatur wird mit zwischen den Überhitzern angeordneten Einspritzkühlern geregelt.
+ Die Abreinigung der Heizflächen erfolgt mit Rußbläsern und/oder Kugelregenreinigungsanlagen.

Abgasreinigung:
+ Je nach Brennstoff und Emissionsvorschrift kommen trockene oder halbtrockene Reinigungsverfahren zum
   Einsatz. Die Abscheidung von toxischen Inhaltsstoffen aus dem Rauchgas erfolgt mittels Aktivkohle, Kalkhydrat
   oder Bicarbonat.
+ Stickoxidereduktion durch SNCR-Verfahren (bevorzugt mit Ammoniakwasser)

>> Ansprechpartner

 

Mag. DI Dr. Philipp Kolbitsch
Produktmanager
Feststoff-Kesselanlagen

T +43 5552 6135-0
F +43 5552 66359
E bertschenergy@bertsch.at